Die neue Danfoss-Hotline zur Förderung: 069/8902-333

Dienstag, Juni 23, 2020

Die neue Danfoss-Hotline zur Förderung: 069/8902-333. Der hydraulische Abgleich und Heizungs-Förderungen

Investitionen für den Bau oder die Sanierung von Heizanlagen werden durch BAFA und KfW mit Zuschüssen gefördert. Dabei kommt dem hydraulischen Abgleich eine zentrale Bedeutung zu: Um Fördermittel zu erhalten, ist der Nachweis über seine korrekte Durchführung unentbehrlich. Ein Lichtblick im Dunkel der Fördermaßnahmen: Die neue Danfoss-Hotline zu allen Fragen rund um Förderungen beim hydr. Abgleich: 069/8902-333

Hotline Zur Förderung

Wer in die Sanierung oder den Neubau einer Heizung investieren möchte, steht schnell vor hohen Kosten. Das kann viele Ihrer Kunden verunsichern. Dabei müssen sie die Kosten gar nicht vollkommen eigenständig tragen, denn staatliche Fördermittel können einen großen Teil der Investitionssumme abdecken. Doch welche Heizlösungen sind aktuell überhaupt förderfähig? Und welche Rolle spielt dabei der hydraulische Abgleich? Um diese Fragen zu beantworten, geben wir im folgenden Beitrag einen kurzen Überblick über die Thematik.

 

 

 

 

BAFA - KfW - Wer fördert überhaupt? und wie? 

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Investitionszuschüsse, und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert durch Zinsverbilligungen und über Tilgungszuschüsse zur vorzeitigen anteiligen Tilgung von zinsgünstigen Darlehen.

Welche neue Richtlinien fördern was?

Nachdem Ende 2019 das neue Bundesklimaschutzgesetz (KSG) verabschiedet wurde, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Jahresbeginn 2020 neue Richtlinien für Fördermaßnahmen im Bereich erneuerbarer Energien veröffentlicht. Dementsprechend wurden auch die BAFA- und KfW-Förderungsrichtlinien angepasst. Daher gilt bei der Heizungssanierung in Wohngebäuden jetzt: Alle Heizlösungen auf Basis fossiler Brennstoffe sind ab sofort von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Gas-Hybridheizungen und als „renewable ready“ eingestufte Gas-Brennwertheizungen. Gezielt gefördert wird hingegen das Heizen mit erneuerbaren Energieträgern wie Solar- und Geothermie oder Biomasse.

Wie wird der hydraulischer Abgleich gefördert? 

Unbedingt beachtet werden sollte die Schlüsselrolle des hydraulischen Abgleichs. Seine Durchführung ist Voraussetzung für die Förderfähigkeit von Gas-Hybridheizungen, Biomasse-Anlagen und effizienten Wärmepumpen. Nur mit Nachweis über diese Maßnahme sind hier 20 bis 45 Prozent Einsparungen möglich. Weitere Fördervoraussetzungen – abhängig von der Art der Wärmeerzeugung – sind die überschlägige Ermittlung der Heizlast auf Basis der EN 12831 und die Anpassung der Heizlast an das entsprechende Gebäude. Auch der hydraulische Abgleich selbst ist im Rahmen der Heizungsoptimierung von Bestandsanlagen förderfähig: Bis zu 30 Prozent Zuschuss auf den Netto-Rechnungsbetrag (für Komponenten, Montage, Dienstleistungen der Berechnung bzw. Auslegung) können hier erreicht werden. Wichtig dabei: Um die vollen Zuschüsse zu erhalten, sollte der hydraulische Abgleich unbedingt mit dem Ersatz von Heizungsumwälzpumpen durch Hocheffizienzpumpen kombiniert werden.  

Für welche Investitionen gibt es beim Neubau einer Heizanlage nun Zuschüsse?

Nach aktuellen Richtlinien gelten als förderfähige Investitionskosten die Anschaffungskosten der geförderten Anlage, die Kosten für Installation und Inbetriebnahme und die Kosten aller erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Hierzu eine kleine Aufstellung förderfähiger Investitionen – zur besseren Übersichtlichkeit inklusive Beispielen für geeignete Produkte:

  • Einzelraumtemperaturregler (z.B für Fußbodenheizung Danfoss Link)
  • Separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces (Danfoss Link)
  • Voreinstellbare Thermostatventile (RA-N, RA-UN, RA-DV, oder neue Ventileinsätze) 
  • Strangventile (z. B in Zweirohranlagen ASV-PV, ASV-BD, AB-PM)
  • In Einrohranlagen: Maßnahmen zur Volumenstromregelung (z.B. AB-QM, AB-QT)
  • Frischwasser- und Wohnungsstationen (z.B. Danfoss EvoFlat)
  • Hydraulischer Abgleich (nach Verfahren A und B)
  • Professionell umgesetzte Einstellung der Heizkurve (Berechnung mit DanBasic)

Wie kann man den hydraulischen Abgleich für die Förderung nachweisen?

Für einen BAFA-förderfähigen hydraulischen Abgleich genügt bereits die Berechnung nach Verfahren A gemäß VdZ-Bestätigungsformular, also ohne Berücksichtigung der raumweisen Heizlast. Grundvoraussetzung für den Erhalt der maximalen BAFA- und KfW-Fördersumme ist jedoch Berechnungsart B, welche die vereinfachte raumweise Heizlast mit einbezieht. Für Kalkulation und Nachweis beider Berechnungsarten des hydraulischen Abgleichs gibt es von Danfoss auch das passende Werkzeug:

  • Die Software DanBasic 6 eignet sich für die Berechnung bestehender Anlagen sowie zur Auslegung neuer Anlagen nach Verfahren A und B und ermöglicht das Datensatz-Einlesen nach VDI 3805.
  • Die Danfoss Installer App als kleine Softwarelösung ist vor allem als Einsteigerlösung gedacht und eignet sich zur schnellen Auslegung von Heizkörpern sowie bestehenden Fußbodenheizungen nach Verfahren A.
  • Ein spezielles kleines Programm, das sich für die Berechnung von Fußbodenheizungen im Bestand eignet und als Online- oder Offline-Version inklusive adaptiver Heizungsoptimierung und Exportfunktion verfügbar ist.