Kurzanleitung DanBasic - Heizkörper-/Ventilauslegung

Mittwoch, März 25, 2020

Mit dem Modul Heizkörper-/Ventilauslegung berechnen Sie Heizungsanlagen nach Verfahren A, B und B+ (B+ = Danfoss Profi-Optimierung)

Ventilauslegung
  • Nach Eingabe der Ebene (z.B. Erdgeschoss) werden Raum-Nr. und Bezeichnung definiert. Die Raumtemperatur wird vorgegeben, kann aber individuell verändert werden (1).
  • Die Vorgabewerte für die Vorlauf- und Rücklauftemperatur zur Berechnung der Heizkörperleistung sind 70°/55°C (1). Höherer Werte können eingeben werden, niedrigerer Werte (für eine „neue“ Heizkurve) werden automatisch im Modul Temperaturoptimierung berechnet.
  • Geben Sie den Typ / die Maße für den vorhandenen Heizkörper ein (3). Die Werte neutraler Bestandsheizkörper sind vorhanden. Es können jederzeit weitere herstellerspezifische Heizkörperdatensätze eingelesen werden.
  • Wählen Sie das gewünschte Thermostatventil (z.B. das druckabhängige Thermostatventil RA-N) mit den Vorgabewerten Regelabweichung: 2K (im Bestand) und Differenzdruck: 50 mbar (4).
  • Bei einem druckunabhängigen Thermostatventil wird der Differenzdruck automatisch auf einen festen Wert gesetzt (z.B. RA-DV = 100 mbar)
  • Für das Verfahren A wählen Sie „keine Optimierung“ (5)
  • Unter „Ergebnisse im Ist-Zustand“ werden alle wichtigen Berechnungsergebnisse angezeigt (6)
  • Für das Verfahren B wählen Sie „Raumheizlast aus DanBasic, Heizlastberechnung übernehmen“ oder „Raumheizlast manuell eingeben“ (5)
  • Unter „Ergebnisse nach Optimierung“ werden alle durch die Optimierung = Berücksichtigung der raumweisen Heizlast geänderten Berechnungsergebnisse angezeigt (7). Sind zwei oder mehr Heizkörper im Raum vorhanden (2) wird die Heizleistung jedes Heizkörpers im gleichen Verhältnis angepasst.

Der Vergleich der Berechnungsergebnisse zwischen (6) und (7) zeigt sofort die qualitativen Unterschiede der beiden Berechnungsverfahren A und B.

Weitere Schritte:

Im Verfahren B+ (Danfoss Profi-Optimierung) können optional weitere Optimierungsschritte durchgeführt werden:

  • Temperaturoptimierung: Optimale Abstimmung der Systemtemperaturen auf den Wärmeerzeuger
  • Druckoptimierung: Optimale Abstimmung der Systemdrücke auf der Basis vorhandener Komponenten / Systemparameter für eine bestmögliche Regelgüte.

Praxistipp

Erhöhen Sie die vorgegebene Raumtemperatur um 1K. Gerade in Bestandsgebäuden mit kälteren Wandinnenflächen ist aus Gründen einer thermischen Behaglichkeit eine etwas höhere Raumtemperatur sinnvoll.

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